cmd syndrom

Funktionsanalyse in der Praxis

Die Untersuchung des Zusammenspiels von Kiefergelenken, Zähnen und Muskeln – die Funktionsdiagnostik – ist bei der Anfertigung therapeutischer Schienen und neuen Zahnersatzes von höchster Wichtigkeit. Störungen des stomatognathen Systems (Mund- und Kausystem) können unter anderem Ursache für Zähneknirschen und -pressen sein. Die Gründe liegen meist in einer fehlerhaften Verzahnung und Fehlkontakten im Gebiss.

Ursachen für Beschwerden erkennen

Im Schlaf versucht der Mensch durch starkes Reiben der Zähne zwischen Ober- und Unterkiefer einen Ausgleich der Fehlstellung zu schaffen. Die Folgen des Knirschens sind häufig Kiefergelenkschmerzen, Kieferknacken, Kopfschmerzen, chronische Verspannungen, Muskelerkrankungen und Ohrgeräusche

CMD-SYNDROM (Cranio-Mandibuläre Dysfunktion)

CMD sollte am besten mit einem ausführlichen Untersuchungsgespräch in unserer Praxis abgeklärt werden, um den Ursachen auf den Grund zu gehen. Eine klassische Schienentherapie kann hier das erste Mittel der Wahl sein, um für Beschwerdefreiheit zu sorgen.

In komplexen Fällen können wir darüber hinaus mit dem Grindcare-System arbeiten

Grindcare, die Lösung gegen Zähneknirschen. Wer kennt das nicht? Schlafprobleme durch Stress. Zähneknirschen, Kopf- und Nackenschmerzen, schmerzende Kiefermuskulatur und Zahnschäden sind häufig die Folgen. Mehr als 20 Millionen Menschen in Europa und den USA leiden darunter. Viele von ihnen ohne es zu wissen – „Bruxismus".

Bruxismus ist der klinische Begriff für Zähneknirschen und wird mit Grindcare effektiv und direkt behandelt. Grindcare besteht aus einem Aufzeichnungsgerät und einer Kopfelektrode, welche genau diejenigen Bewegungsmuster der Kiefermuskulatur erkennen, die den Bruxismus kennzeichnen. Wird das entsprechende Bewegungsmuster registriert, sendet die Grindcare-Kopfelektrode nach dem sogenannten Bio-Feedback-Prinzip einen sehr schwachen elektrischen Impuls, um ungewünschte Muskelbewegungen zu ändern. Dieser Impuls sorgt einerseits für eine Entspannung der Kiefermuskeln und gleichzeitig für das „Anlernen" des Reflexes, um den Bruxismus zu mindern. Die Behandlung mit Grindcare reduziert den Bruxismus nach drei Wochen um gut 50%. Diese Therapie sorgt für ein Vorbeugen und Verringern von Zahnschäden und mindert Kopf-, Kiefer-, Nacken- und Gelenkschmerzen. Mit der dazugehörigen Software kann in der Zahnarztpraxis mühelos die EMG-Aktivität des Patienten aufgezeichnet und der Therapieerfolg gemessen werden. Mit dieser Methode erhalten Sie eine verbesserte Schlaf- und Lebensqualität.

 

Für die umfassende Behandlung von Patienten mit Dysfunktionen im Kieferbereich arbeiten wir sehr vertrauensvoll mit dem Physiotherapeuten Marcel Schepers in Hamborn und Marxloh zusammen www.foppen-schepers.de und www.physiotherapie-schepers.de.

 

Zur technischen Behebung der Symptome arbeiten wir mit Sofort-Schienen der Firma Dentrade International e.K. www.aqualizer.de zusammen.

Siehe Artikel: Rehabite - Trainingsgerät, Weltneuheit in der Trainingstherapie